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Wie Eltern ihr Kind dazu ermutigen können, sich zu entfalten und mehr Selbstbewusstsein aufzubauen

Aktualisiert: 29. Jan.


Selbstvertrauen ist etwas, das wir alle gerne aufbauen möchten und etwas, das nicht selbstverständlich von alleine kommt. Studien zufolge zeigen 90% der Erwachsenen irgendwann in ihrem Leben Anzeichen von Unsicherheiten oder gar Schüchternheit. Es ist jedoch auch nicht verwunderlich, dass es auch Erwachsenen hin und wieder an Selbstvertrauen mangelt. Vielen wurde als Kind gesagt, dass ihr Bestes nicht genug sei. Andere bekamen keine Motivation oder Ermutigung etwas Herausforderndes auszuprobieren. Was einst die Stimmen der Eltern waren, wurde bald zur eigenen inneren Stimme, zum inneren Kritiker.



Genau deshalb habe ich mich auf die Suche nach den wichtigsten Erkenntnissen von Psychologen, Familienexperten und Neurowissenschaftlern gemacht, um zu schauen, wie wir es schaffen können unseren Kindern gleich eine gute Portion Selbstbewusstsein mit auf den Lebensweg zu geben.



Warum es gut ist, wenn Eltern ihr Kind in seiner Entfaltung unterstützen


Dabei sind sich alle einig: Wenn Eltern ihr Kind ermutigen, sich zu entfalten und Selbstbewusstsein aufzubauen, tun sie ihm einen großen Gefallen. Denn so kann das Kind beginnen, seine Stärken und Fähigkeiten zu entdecken und zu akzeptieren. So wird es leichter für das Kind sein, in der Zukunft seinen Weg zu gehen, sein Glück zu finden und Erfolg zu haben.


Ein Kind, das von den Eltern ermutigt wird, Selbstvertrauen aufzubauen, ist auch in der Lage, mit negativen Erfahrungen besser umzugehen. Es wird lernen, dass Fehler nichts Schlimmes sind und dass man aus ihnen lernen kann. Dadurch wird es leichter für das Kind, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen.

Einem Kind dabei zu helfen, sich frei zu entfalten bedeutet aber nicht, dass keine Grenzen gesetzt werden dürfen. Grenzen und Regeln sind ebenso wichtig, damit es lernt, mit Frustrationen und Enttäuschungen umzugehen.


Wenn das Kind weiß, dass die Eltern immer für es da ist und es unterstützt, wird es leichter mit Dingen umgehen können, die nicht so laufen, wie es sich das erhofft hat und mehr Selbstvertrauen sowie ein positives Verhältnis zu sich selbst entwickeln.



Sich sicher zu fühlen heißt auch, Selbstbewusstsein aufzubauen und zu lernen, auf sich selbst zu vertrauen. Dies dem Kind auf seinen Weg mitzugeben erfordert Behutsamkeit und Glaube an das Kind. Somit ist es wichtig, dass Eltern in die (Entwicklung der) Fähigkeiten der Kinder glauben und dem Kind Vertrauen schenken. Katia Saalfrank (Pädagogin, Familientherapeutin, Autorin)

Einige der wichtigsten Gründe, warum es gut ist, wenn Eltern ihre Kinder in ihrer Potenzialentfaltung und dem Aufbau von Selbstbewusstsein unterstützen, sind also die Folgenden:


  • Eigene Fähigkeiten entdecken und ausbauen

  • Zuversichtlich in die Zukunft schreiten und seinen Weg finden

  • Glücklich und erfolgreich werden

  • Gut mit negativen Erfahrungen umgehen können

  • Resilient mit Fehlern umgehen und aus ihnen lernen

  • Mutig mit den Herausforderungen des Lebens umgehen




Wie Eltern die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen ihres Kindes stärken können


Familientherapeuten, Pädagogen und Hirnforscher schlagen verschiedene Wege vor, wie man die Resilienz und das Selbstvertrauen des Kindes stärken kann.


Kindern Me-Time und Selbstverantwortung zugestehen


Zunächst sollten Eltern darauf achten, dass ihr Kind genug Me-Time hat, also regelmäßig Freiräume für das Kind schaffen, in denen es selbst entscheiden kann, was es tun möchte.


Das kann auch bedeuten, dass sie es ihm erlauben, länger zu schlafen, abends später nach Hause zu kommen oder einmal nicht mit am gemeinsamen Essenstisch zu essen oder gemeinsamen Ausflug teilzunehmen, auf das es ohnehin nur bedingt Lust hat.


Genug Zeit für sich selbst bedeutet, sich selbst zu organisieren, zu lernen und seine Leidenschaften zu finden, ohne Anregung von Außen zu benötigen. Dadurch lernt das Kind nicht nur Selbstverantwortung zu tragen, sondern auch eine gesunde Portion an Eigeninitiative.



Kinder zum Ausprobieren ermutigen


Außerdem ist es hilfreich, wenn Eltern ihr Kind ermutigen, neue Dinge auszuprobieren, etwas zu untersuchen und zu entdecken sowie Herausforderungen anzunehmen, selbst wenn es zu nichts führt oder kein messbares Ergebnis dabei herauskommt.


Das hilft dem Kind, neugierig zu bleiben, sich weiterzuentwickeln und mehr Selbstbewusstsein aufzubauen. Wenn das Kind also von sich aus etwas Neues lernen oder erfahren möchte, ist es äußerst hilfreich es in seinem Vorhaben zu unterstützen, selbst wenn man als Erwachsener keinen großen Sinn oder Nutzen dahinter sieht. Zudem sollte man dem Kind auch die Zeit dafür lassen, die es braucht und es nicht dabei unterbrechen.


Kinder und Jugendliche müssen Gelegenheit haben, die Erfahrung zu machen, wie toll das ist, wenn man etwas, das man vorhat, selber plant, gut durchdenkt und es dann auch erfolgreich ausführt. Gerald Hüther (Neuro-Biologe, Hirnforscher, Potentialentfaltungs-Coach, Autor)


Kinder ermutigen sich anderweitig Rat und Tipps zu holen


Eine weitere Möglichkeit ist es, das Kind zu ermutigen, auch einmal mit anderen Menschen über die Dinge zu sprechen, die es interessiert und zu dem sie selbst evtl. nicht viel sagen können. Das hilft dem Kind, sich in seinen Interessensgebieten weiterzuentwickeln, sich Hilfe zu holen, wenn es selbst nicht weiterkommt und mehr Selbstbewusstsein aufzubauen.


Zudem ist es ehrlich dem Kind gegenüber auch zu zeigen, dass man selbst nicht alles perfekt wissen und können muss. Eltern können hier auch dabei helfen, passende Experten z.B. im Bekanntenkreis zu finden und den Kontakt oder Termin herzustellen.



Dem Kind die benötigte Zeit und Mut zur Lücke zustehen


Wichtig ist auch, dass Eltern ihrem Kind genug Zeit geben, Dinge zu begreifen und zu lernen. Nur weil ein anderes Kind etwas schneller gelernt hat oder schon lange kann, muss es nicht bedeuten, dass es für das eigene Kind genau so leicht ist, diese Fähigkeit zu haben oder aufzubauen.


Wenn etwas für das Kind wirklich wichtig ist, wird es auch Lust bekommen, die Fähigkeit zu erlernen. Wenn es nur den Eltern wichtig ist, weil sie meinen “das sollte man aber in diesem Alter schon können", um sich nicht vor anderen Eltern rechtfertigen zu müssen, sind das keine guten Voraussetzungen, dem Kind wahres Selbstbewusstsein mitzugeben. Denn dann wird vermittelt, dass es wichtig ist, ein gutes Gesicht vor anderen zu bewahren, statt selbstbestimmt zu schauen, was wirklich wichtig für sich selbst ist und danach zu leben.


Zudem sollte man dem Kind auch das Gefühl geben, dass es Großes erreichen kann, selbst wenn es nicht alles perfekt kann. Selbst wenn es aus Sicht der Eltern notwendig scheint, gewisse Dinge zu können, kann es ebenso gut für das Selbstvertrauen und den Erfolg des Kindes sein, wenn es sich auf seine Stärken fokussiert und selbst entscheiden kann, ob ein gewisser Skill notwendig für es ist.


So musste ich z.B. selbst einsehen, dass meine Bemühungen, meinem Sohn das Üben des Schuhe-Bindens ans Herz zu legen, auch lediglich ein Wunsch von mir war, etwas "vermeintlich Wichtiges" zu können. So zieht er seine einmal gebundenen Schuhe nun ohne die Schleife zu öffnen an und aus. Zudem zeigt das Beispiel des spanischen Fußball-Nationalsspielers und FC Barcelona Spielers Gavi, dass man auch ohne zu lernen Schuhe zu binden, ein sehr guter Fußballer werden kann. Und dass es von Selbstvertrauen zeugt, sich zu trauen mit offenen Schuhen zu spielen, egal was andere darüber denken und sagen.


Ermahnen wir nicht mehr als zu ermuntern? Geben wir nicht dauernd Antworten auf Fragen, die nie gestellt wurden? Wie soll ein Kinde lernen, sich selbst zu vertrauen, wenn es ständig bewertet wird? Gerald Hüther (Neuro-Biologe, Hirnforscher, Potentialentfaltungs-Coach, Autor)


Dem Kind ein Vorbild in Sachen Selbstbewusstsein sein


Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Aufbau von Selbstbewusstsein der Kinder ist es, auch ein Vorbild zu sein. Vor allem vorbildlich mit Konflikten umzugehen, kann dem Kind wahre innere Stärke geben. Konflikte gehören zum Leben – auch in der Familie.


Damit Kinder lernen, wie man Konflikte fair und sachlich lösen kann, ist es wichtig, dass die Eltern versuchen, Konflikte in Ruhe zu lösen, ohne dabei ihr eigenes inneres Kind aufkommen zu lassen. Denn nur wer selbst gelernt hat, Konflikte aufzulösen und Kompromisse zu schließen, kann dies auch authentisch seinen Kindern beibringen.


Einige Hinweise, wie du dazu vorgehen kannst, findest du in meinem Artikel über Resilienz in Konfliktsituationen.



Gemeinsam mit dem Kind Regeln aufstellen und Grenzen definieren


Natürlich ist es für ein Kind auch wichtig mit Grenzen und Regeln umzugehen. Dafür ist es aber hilfreich, die Regeln zusammen mit dem Kind aufzustellen und die Grenzen mit ihm zu besprechen.


Dass dies nicht immer vorab gelingt und manchmal auch spontan geschehen muss, ist klar, doch kann man als Eltern auch im Nachhinein nochmal erklären, warum diese Grenze nun so spontan gesetzt werden musste. Denn wenn der Sinn dahinter verstanden wird, kooperiert das Kind beim nächsten Mal mit mehr Vertrauen in die Regel.



Wichtige Maßnahmen seinem Kind Selbstvertrauen mitzugeben sind also die Folgenden:

  • Für genügend selbstbestimmte Me-Time des Kindes sorgen

  • In seinen Vorhaben unterstützen, selbst wenn es etwas Nutzloses zu sein scheint

  • Das Kind Ermuntern mit anderen Menschen über Interessengebiete zu sprechen

  • Dem Kind genug Zeit geben Dinge zu lernen und Raum auch mal etwas Gut sein zu lassen

  • Dem Kind ein Vorbild sein, vor allem an der eigenen Resilienz und Konfliktfähigkeit arbeiten

  • Regeln und Grenzen mit dem Kind möglichst vorab besprechen oder später erklären




Was Eltern nicht tun sollten, um das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken



Lob und Belohnung - das war einmal


Motivationsanreize wie Lob oder Belohnung werden auch heute noch gerne hin und wieder als Tipp gegeben, um Kinder dazu zu bringen, sich mehr anzustrengen und etwas zu erreichen.


Doch zeigt die Forschung, dass jedes Kind von sich aus einen Antrieb hat, sich weiterzuentwickeln und dass dieser Antrieb durch Maßnahmen wie Lob oder Belohnung beginnt zu schwächeln. Denn wenn das Kind immer häufiger nur etwas macht, weil es von Außen belohnt wird, findet es immer seltener heraus, was es wirklich von Innen heraus motiviert.


Der Psychologe Erich Fromm sagte bereits in einem Vortrag in den frühen 70ern, dass durch eine solche Motivation das Kind eigentlich nur konditioniert wird und nicht innerlich gestärkt wird.



Nicht so schnell ungeduldig mit dem Kind werden


Wichtiger ist es, die Eigenverantwortung zu stärken. Dazu gehört eben auch, als Eltern es auszuhalten und nicht ungeduldig zu werden, wenn das Kind gerade eine andere Motivation hat als es den Eltern lieb ist.


Solange es nicht gegen die gesetzten Grenzen und Regeln verstößt, ist dies auch eine gute Übung für Eltern, ihre Resilienz zu stärken und somit auch Vorbild für das Kind in Sachen Verständnis und Kompromissbereitschaft zeigen.



Keine Unterstellungen


Die Annahme, dass das Kind den Eltern dann “auf der Nase herum tanzt” ist ein Vorurteil, das gerne ungeprüft einfach einmal behauptet wird. Aber auch hier zeigen Erfahrungen und Forschungen etwas anderes: Kinder wollen kooperieren und sind auch gerne bereit, Zugeständnisse zu machen. Wenn sie den Sinn dahinter verstehen und von den Erwachsenen auf Augenhöhe behandelt werden.




Dem Kind keine Angst machen


Außerdem ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern keine Angst machen. In den meisten Erwachsenen schlummern unbewusste limitierende Glaubenssätze, die wir selbst noch aus unserer Kindheit mit uns herumtragen. Gerne übertragen wir diese - häufig auch unbewusst - auf unsere Kinder.


Beispielsweise die Sorge, ob das Kind auch warm genug angezogen ist im Winter. Oder die Sorge, dass es einen bestimmten Schulabschluss braucht, um später beruflich erfolgreich zu sein.


Wenn Eltern es schaffen hier zuversichtlicher zu bleiben, dem Kind zu vertrauen, dass es selbst entscheiden kann ob es warm oder kalt ist oder es zu gegebenen Zeitpunkt darauf hinweist, dass es für gewisse Berufe hilfreich sein kann, bestimmte Schulabschlüsse zu haben und zusammen mit dem Kind schauen, wie es vorgehen kann, um später die Möglichkeit zu haben seinem Wunschberuf nachzugehen, geben sie dem Kind wieder mehr Selbstvertrauen und Zuversicht mit.




Gerade in der heutigen Gesellschaft können Eltern ganz schnell unter Druck geraten und ihre Kinder aus Sorge um deren Zukunftschancen zum Objekt machen. Gerald Hüther (Neuro-Biologe, Hirnforscher, Potentialentfaltungs-Coach, Autor)



Nicht schimpfen


Durch die Hirnforschung wissen wir heute: Ein Kind anbrüllen hat die gleichen negativen Auswirkungen auf die Psyche des Kindes, wie es zu schlagen. Lautstarke und erniedrigende Bewertungen des Kindes können demütigen und führen dazu dass das Kind sich selbst nicht mehr so mag wie es ist und versucht anders zu sein.


Kinder wollen von ihren Eltern geliebt werden und dafür tun sie fast alles sagt Hirnforscher Gerald Hüther. Sie lassen sich zum Objekt machen und finden Lösungen in ihren kleinen Gehirnen, die entweder kein Schimpfen mehr auslösen (also passen sich an) oder die sich an das Schimpfen gewöhnen (stumpfen ab).


Man darf auch mal Wut ablassen, sagte der Familientherapeut Jesper Juul. Das Schimpfen und Schreien geschieht ja nicht aus Willkür und aus heiterem Himmel, sondern ist eine unbewusste Reaktion auf ein bestimmtes Verhalten. Das Kind hat einen Trigger in den Eltern ausgelöst. Aber wie auch Hirnforscher Hüther sagt, können die Eltern dem Kind auch ruhig einmal sagen, dass sie etwas falsch gemacht haben, so würden die Eltern sich dem Kind als Subjekt zeigen und meist zeigt sich dann auch das Kind offen und ehrlich.




Was Eltern also nicht tun sollten, um das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken sind die folgenden Dinge:


  • Nicht mit Lob und Belohnung versuchen das Kind zu konditionieren

  • Nicht ungeduldig oder ungehalten werden, wenn das Kind gerade eine andere Motivation hat

  • Nicht davon ausgehen, dass Kinder ihren Eltern auf der Nase herumtanzen, wenn sie viel Eigenverantwortung bekommen

  • Dem Kind Keine Angst machen aufgrund eigener alter Glaubenssätze

  • Nicht lauthals kritisieren oder schimpfen, vor allem nicht vor anderen




Warum es oftmals schwer fällt, dem Kind Selbstvertrauen mitzugeben


Selbstvertrauen ist also ein wichtiger Faktor für ein glückliches, erfülltes Leben unserer Kinder und es gibt viele Wege, das Selbstbewusstsein unserer Kinder zu stärken. Warum ist es jedoch im Alltag manchmal so schwer, sich an dieses Vorhaben, dem Kind zu vertrauen und ihm Stärke mitzugeben, zu erinnern?


Familientherapeut Jesper Juul beschrieb in seinem Buch "Leitwölfe sein - Liebevolle Führung in der Familie” einen wichtigen Grund, warum es schwer fällt, dem Kind mit den geeigneten Maßnahmen zu mehr Selbstvertrauen zu verhelfen.


Laut Juul fehlt es Eltern sehr oft selbst an wahrem Selbstvertrauen. Oftmals, weil es in unserer eigenen Kindheit nicht genug gefördert wurde. Die Art und Weise, wie wir unsere Kinder begleiten, hat nämlich viel damit zu tun, wie wir selbst aufgewachsen sind. Viele unserer Verhaltensmuster und Glaubenssätze, nach denen wir handeln und urteilen, sind bereits seit der Kindheit in unserem Unterbewusstsein abgespeichert.


Jesper Juul empfahl Eltern in seinen Familientherapien stets zunächst, ihre eigenen Verhaltensmuster einmal zu hinterfragen und zu prüfen, ob sie diese eventuell unbewusst auf ihre eigenen Kinder übertragen.


Wenn man eine eigene Familie gründet, wird man mit der Tatsache konfrontiert, dass die Überlebensstrategie, die in der Herkunftsfamilie gut funktioniert hat, in der neuen Familie nicht mehr so effektiv ist. Jesper Juul (Familientherapeut, Autor)


Moderne Eltern-Kind-Beziehungen


Die Zeiten haben sich geändert. Heute hinterfragen viele Eltern die Erziehungs-Methoden ihrer eigenen Eltern - doch das nicht vorwurfsvoll. Wie auch Familientherapeutin Katia Saalfrank kürzlich in einem Interview sagte, waren die Generationen vor uns oftmals nur damit beschäftigt durchzuhalten, sodass Themen wie innere Stärke und Selbstvertrauen einfach nicht relevant waren.


Und so wurde von Generation zu Generation zwar einiges besser, aber etliche alte Muster und Überzeugungen blieben verankert und wurden an die Kinder weitergegeben.


Dies jetzt zu hinterfragen, mehr in sich selbst hineinzuhören und auf sich selbst zu hören ist eine Chance für alle Eltern der heutigen Zeit. In den Dialog mit dem Kind gehen, aber auch mit sich selbst. Einmal zu hinterfragen, ob so wie wir bislang gelebt haben, der beste Weg für uns selbst und unsere Kinder ist oder ob wir durch ein stärkeres Vertrauen auf uns selbst auch das Vertrauen in unsere Kinder und somit deren Selbstvertrauen stärken.






Weitere Impulse zum Thema Resilienz, innere Stärke von Kindern und Erwachsenen


Eine YouTube Playlist an Videos mit Interviews und Vorträgen zur liebevollen Eltern-Kind-Beziehung findest du hier.


Wenn du auf der Suche nach weiteren hilfreichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus dem Bereich liebevolle Kinderbegleitung bist, findest du Video-Tipps, Interviews und Buchempfehlungen in meinem Artikel "Die besten Experten und hilfreichsten Buch- und Video-Ratgeber, um dein Kind gelassen und liebevoll zu begleiten und sein Selbstbewusstsein zu stärken"


Wenn du weitere Gedankenanstöße zum Thema selbstbewusst und selbstbestimmt Leben suchst, findest Erfahrungen und zahlreiche Insights aus Psychologie, Philosophie und Spiritualität, die mir auf meinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein verholfen haben in der Rubrik “Selbstbewusstsein


Regelmäßige positive, mutmachende Zitate, die dir helfen deine alten Glaubenssätze und Überzeugungen loszulassen, positiver zu denken und zu leben findest du in meinen Social Media Kanälen auf Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest, YouTube und Telegram.


Wenn du dich mit anderen Eltern austauschen möchtest, Erfahrungen hören oder teilen möchtest, auf dem Weg zur liebevollen Kinderbegleitung, empfehle ich dir die "Liebevolles Elternsein" Gruppe der Initiative "Liebevoll.jetzt" von Gerald Hüther. Dort kannst du dich vollkommen kostenlos anmelden und dich in Zoom-Meetings, Foren und z.T. auch Live Treffen austauschen. Alternativ lass dich bei Facebook oder Instagram regelmäßig von liebevoll.jetzt zum liebevollen Elternsein und liebevoll zu sich selbst sein inspirieren.




BUCHEMPFEHLUNGEN UND QUELLEN AUS DIESEM ARTIKEL













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